Wir sind nachhaltig.
Schon immer und in Zukunft.

Die Folgen der Erderwärmung werden immer spürbarer und der Druck auf Unternehmen wächst. Ein Gelingen der Emissionsminderungen hängt wesentlich von dem freiwilligen und konsequenten Handeln der Wirtschaft in den Industrieländern ab. Auch wir von der Conradi+Kaiser GmbH übernehmen Verantwortung.

Klimaneutral

Wir haben die Treibhausgasemissionen für alle C+K Unternehmensbereiche erfassen lassen. Durch den Erwerb von 8.999 Klimaschutzzertifikaten haben wir unsere Emissionen ausgeglichen und auch unsere Produkte klimaneutral gestellt – ein zusätzlicher Vorteil für unsere Kunden.

Mit den Zertifikaten unterstützen wir ein Verified Carbon Standard Flusslaufprojekt in Indien und haben durch die Kompensation unserer Treibhausgase die Auszeichnung „klimaneutrales Unternehmen“ erhalten.

HÄTTEN SIE‘S GEWUSST?

Laut einer Erhebung von Statista betrug die pro Kopf Emission von Treibhausgasen 2019 in Deutschland 7,9 Tonnen.

Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/153528/umfrage/co2-ausstoss-je-einwohner-in-deutschland-seit-1990/

KLIMANEUTRALE PRODUKTE

Wir haben nicht nur den CO2-Fußabdruck für das Unternehmen berechnen lassen (Bilanzscope 1&2), sondern sind direkt den ganzen Schritt gegangen. Damit haben wir auch alle unsere Produkte klimaneutral gestellt.

IHR VORTEIL

Mit Produkten von Conradi+Kaiser setzen Sie auf einen geschlossenen Wirtschaftskreislauf. Eine Anforderung, die bei der Vergabe von Aufträgen immer wichtiger wird. Zusätzliches Plus: die klimaneutrale Herstellung unserer Produkte!

Clever reduzieren, clever kompensieren

Die vorliegende Treibhausgasbilanz gibt einen transparenten Überblick über den Ausstoß von Treibhausgasemissionen unseres Unternehmens. Der Bericht bildet somit einen wichtigen Baustein in unserem Klimaschutzengagement und somit Grundlage für die kommenden Jahre, gezielt an einer Reduzierung unseres CO2-Fußabdrucks zu arbeiten.

Wir sind uns jedoch auch bewusst, dass eine vollständige Einsparung der Treibhausgase kaum möglich ist und Klimaschutz ein globales Problem darstellt. Treibhausgase verteilen sich außerdem gleichmäßig in der Atmosphäre. Deshalb ist es sinnvoll, die Emissionen dort zu vermeiden, wo die Kosten am geringsten sind.

Zudem tragen Projekte in Schwellen- und Entwicklungsländern zur Verbesserung der ökonomischen, sozialen und ökologischen Situation bei und unterstützen die Realisierung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Für Schwellen- und Entwicklungsländer ist der Emissionshandel ein wesentlicher Treiber für den Transfer sauberer Technologien und einer nachhaltig ausgerichteten wirtschaftlichen Entwicklung.

„Mit der Kompensation der Emissionen verfolgt C+K konsequent die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. Neben der Produktion im Sinne des Wirtschaftskreislauf, liegt allen Planungen ein ökologisches Konzept zugrunde.“

FAQ zum Klimaneutralen Unternehmen

Die Weltgemeinschaft hat sich darauf geeinigt, dass die Erderwärmung auf unter 1,5 Grad Celsius beschränkt werden muss, um katastrophale Folgen zu verhindern. Doch die derzeitigen Zusagen der einzelnen Staaten reichen nur für eine Beschränkung der Erwärmung auf maximal 4 Grad. Um diese Ambitionslücke zu schließen, bedarf es eines zusätzlichen und erheblichen Engagements von Unternehmen, sowie Bürgerinnen und Bürgern. Wir haben erkannt, dass freiwillige Emissionsreduzierungen der Unternehmen unerlässlich sind um dem Klimawandel wirkungsvoll entgegenwirken zu können. Deshalb haben wir uns dazu entschieden unseren CO2 Ausstoß zu neutralisieren und wollen so einen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft leisten. Denn wir wollen die Probleme nicht nur analysieren, sondern auch anpacken und lösen.

Der CO2-Fußabdruck ist das Maß für die Menge an Treibhausgasen (gemessen in CO₂ -Äquivalenten), die direkt und indirekt, durch eine Aktivität eines Einzelnen, eines Unternehmens, einer Organisation, einer Veranstaltung oder eines Produkts entsteht. Er bezieht die entstehenden Emissionen von Rohstoffen, Produktion, Transport, Handel, Nutzung, Recycling und Entsorgung ein. Der Grundgedanke des CO2-Fußabdrucks bzw. Carbon Footprints ist es demnach, eine Grundlage zu schaffen, auf der Einflüsse auf das Klima gemessen, bewertet und verglichen werden können. Dadurch können notwendige Minderungspotentiale erkannt, Maßnahmen erarbeitet und deren Wirksamkeit bewertet werden. Als Corporate-Carbon-Footprint wird der CO2 Fußabdruck eines Unternehmens bezeichnet und als Product-Carbon-Footprint wird der CO2 Fußabdruck eines Produkts bezeichnet.

Nach dem Prinzip der im Kyoto-Protocol beschriebenen CO2-Kompensation, sollen Treibhausgase, die an einem Ort der Erde entstehen und nicht vermieden werden können, durch Klimaschutzprojekte an einem anderen Ort eingespart werden. Um diese zu finanzieren, kaufen Unternehmen Zertifikate entsprechender Klimaschutzprojekte aus den sechs verfügbare Projektsektoren (Biomasse, Kochöfen, Solarenergie, Waldschutz, Wasserkraft und Windenergie). Jedes Zertifikat steht für 1 Tonne CO2, die durch das jeweilige Projekt eingespart wird. Weltweit gibt es zahlreiche Klimaschutzprojekte, die meisten davon unterstützen erneuerbare Energieprojekte. Die Initiatoren dieser Projekte erhalten für ihr Engagement Emissionsgutschriften, die in Form von Klimaschutzzertifikaten gehandelt werden können. Die Höhe bemisst sich beispielsweise durch den Vergleich mit den Emissionen, die durch den Bau eines Kohlekraftwerkes entstanden wären.

Für die Berechnung des Fußabdrucks unseres Unternehmens haben wir die externe Nachhaltigkeitsberatungsgesellschaft Fokus Zukunft beauftragt. Die Emissionsbilanz wurde unter der Anwendung der offiziellen Richtlinie des Greenhouse Gas Protocols berechnet.

Die Emissionen sind innerhalb des Greenhouse Gas Protocols nach den Scopes 1, 2 und 3 aufgeteilt, die jeweils verschiedene Arten von Treibhausgas-Emissionen umfassen. Scope 1 beinhaltet direkte Emissionen eigener Energieanlagen. In Scope 2 werden Emissionen erfasst, die indirekt bei der Bereitstellung von Energie für das Unternehmen entstehen. Scope 3-Emissionen sind weitere indirekte Emissionen, die in der gesamten Wertschöpfungskette entstehen.

In die Berechnung der Treibhausgasemissionen werden die sieben vom Weltklimarat IPCC und im Kyoto-Protokoll festgelegten Haupttreibhausgase Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4), Distickstoffmonoxid (N2O), Fluorkohlenwasserstoffe (FKWs), Perfluorcarbone (PFCs), Stickstofftrifluorid (NF3) und Schwefelhexafluorid (SF6) einbezogen.

Nicht jedes der sieben Haupttreibhausgase ist gleichermaßen wirksam. Methan ist z. B. 21-mal so klimaschädlich wie CO2, Distickstoffmonoxid 310-mal und Schwefelhexafluorid sogar 14.000-mal. Um die Emissionen miteinander zu vergleichen, werden daher alle Treibhausgase auf CO2 umgerechnet. Man spricht dann von CO2-Äquivalenten.

Die Umrechnung der erhobenen Verbrauchsdaten (wie z. B. Stromverbrauch oder Kraftstoffverbrauch) erfolgt mittels Emissionsfaktoren, welche die Emissionen je Einheit (z. B. je Kilowattstunde Strom oder Liter Benzin) angeben. Die Emissionsfaktoren stammen hauptsächlich vom DEFRA (Department for Environment, Food and Rural Affairs), aber auch aus der GEMIS Datenbank (Globales Emissions-Modell integrierter Systeme, IINAS) sowie aus der Datenbank Ecoinvent und werden regelmäßig aktualisiert.

Die Initiatoren der Klimaschutzprojekte – überwiegend erneuerbare Energieprojekte – erhalten für ihr Engagement Emissionsgutschriften, die in Form von Klimaschutzzertifikaten gehandelt werden können. Die Höhe des Emissionsausgleichs bemisst sich z. B. durch den Vergleich mit den Emissionen, die durch den Bau eines Kohlekraftwerkes anstatt der Erzeugung von erneuerbarem Strom entstanden wären.

Die von uns gekauften Klimaschutzprojekte werden jeweils nach einem der drei international anerkannten Zertifizierungsstandards – VCS (Verified Carbon Standard), UN CER (Certified Emission Reduction der Vereinten Nationen) oder der von WWF entwickelte Gold Standard – akkreditiert, freigegeben und kontrolliert. Die Validierung der Projektergebnisse, in Bezug auf die erzielten CO2-Einsparungen, wird durch unabhängige Prüfinstanzen, wie beispielsweise dem TÜV, bescheinigt.

Die erworbene Anzahl an CO2-Zertifikaten wurden stillgelegt. Dies ist insofern bedeutend, da diese Stilllegung Voraussetzung für die Gestaltung und Vermarktung CO2-neutraler Unternehmen und/oder Produkte ist. Ohne Stilllegung könnte ein CO2-Zertifikat im freiwilligen Markt ggf. weiter gehandelt werden, wodurch keine zusätzliche Emissionsreduktion erreicht würde.

Der Klimawandel ist global, es spielt also keine Rolle wo CO2 Emissionen ausgestoßen oder eingespart werden, am Ende ist die Summe der Treibhausgase entscheidend. In Deutschland ist die Reduktion beziehungsweise Kompensation von CO2 sehr teuer, in Schwellen- und Entwicklungsländern hingegen ist der Ausgleich günstiger. Im völkerrechtlich verbindlichen Kyoto-Protokoll wurde daher festgelegt, dass sogenannte Klimaschutzprojekte, die Treibhausgasemissionen vermeiden oder speichern, dort stattfinden sollen, wo sie am wirtschaftlichsten sind. Dementsprechend gibt es viele Projekte in Schwellen- und Entwicklungsländern, da hier das Potential der Einsparungen durch neue Technologien noch sehr hoch ist und diese wesentlich kostengünstiger eingesetzt werden können. Zudem sind dort häufig die Bedingungen für Erneuerbare Energieanlagen (Sonne, Wind, Wasser und Biomasse) deutlich vorteilhafter. Außerdem tragen die Projekte in Schwellen- und Entwicklungsländern zur Verbesserung der ökonomischen, sozialen und ökologischen Situation bei und unterstützen die Realisierung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Für Schwellen- und Entwicklungsländer ist der Emissionshandel ein wesentlicher Treiber für den Transfer sauberer Technologien und einer nachhaltig ausgerichteten wirtschaftlichen Entwicklung.

Wir schließen den Kreislauf

KREISLAUFWIRTSCHAFT

Mehrere hunderttausend Tonnen Altreifen sammeln sich jährlich alleine in Deutschland an. Verbrennung und illegale Lagerung tragen zu einem nicht unerheblichen Anstieg der Verschmutzung von Weltmeeren und zur Verschlechterung des Klimas bei. Als Unternehmen, das aus ELT (End of Life-Tyres) gewonnenes Gummigranulat seit über dreißig Jahren zu neuer Blüte führt, sind wir besonders stolz darauf, diesen wertvollen Beitrag für das ökologische Gleichgewicht schon seit Jahrzehnten zu leisten. So agieren wir ganz im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes.

UNSER ROHSTOFF „GUMMIGRANULAT“ – NACHHALTIG UND SICHER

Wir nutzen aus Altreifen recyceltes Gummigranulat als Ausgangsmaterial und stellen daraus neue und hochwertige Produkte des täglichen Lebens her. Gummigranulat ist robust, isolierend, stoßdämpfend, flexibel und schalldämmend – Eigenschaften, die sich in all unseren Produkten widerspiegeln. Dies macht Gummigranulat für uns zur wertvollsten Ressource und Conradi+Kaiser zu einem wichtigen Teil verarbeitender Industrie im Komplex der Kreislaufwirtschaft.

ALTREIFEN

GUMMIGRANULAT

C+K Produkte

INITIATIVE „NEW LIFE“
AUS ALT MACH NEU – IN HÖCHSTER QUALITÄT

Die Initiative NEW LIFE wird von Unternehmen und Verbänden getragen, deren erklärtes Ziel es ist, Recycling-Material aus ELT (End-of-Life-Tires) als nachhaltigen Rohstoff für hochwertige Produkte mit langer Lebensdauer zu nutzen. Die Unternehmen, die hinter NEW LIFE stehen, schaffen damit einen echten Mehrwert für Mensch und Umwelt. Conradi+ Kaiser ist Gründungsmitglied der Initiative, die aus dem Arbeitskreis Sekundärrohstoffe im Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e. V. (wdk) hervorgegangen ist.